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Wenzelsmarkt

Traumkulisse für Deutschlands ältesten Weihnachtsmarkt

Abseits der Hektik lässt sich der Zauber der Adventszeit in Bautzen noch so richtig genießen. Inmitten der 17 Türme der Stadt können Besucher hier gemütlich über den ältesten Weihnachtsmarkt Deutschlands schlendern. Diese Sonderstellung hat Bautzen einem Herrscher zu verdanken, unter dessen Gunst und konsequenter Hand die Stadt immer mehr aufblühte. Königs Wenzel IV. war es, der Bautzen im späten Mittelalter zu neuer Blüte verhalf. Wie verschiedene Chroniken berichten, verlieh er 1384 der Stadt Budissin das Recht zur Abhaltung eines freien Fleischmarktes. Vom Michaelistag an war es jedem Fleischer erlaubt, seine Waren öffentlich zu verkaufen. Dieses Recht galt bis Weihnachten. Somit liegt bereits im Jahr 1384 der Ursprung des Bautzener Weihnachtsmarktes – und König Wenzel IV. nimmt eine herausragende Rolle in der Stadtgeschichte ein. Obwohl der Herrscher häufig als Tyrann bezeichnet wird, sprach sich eine deutliche Mehrheit der heute auf dem Markt vertretenen Händler für »Wenzelsmarkt« als Namen aus.

Bewegte Bilder von der Eröffnung am 1.12.2017 im Eimi Video 1080pHD

Der Bautzener Weihnachtsmarkt, obersorbisch Budyske hodowne wiki, in der Oberlausitz ist nach dem Rekord-Institut für Deutschland (RID) der „älteste in einer Chronik genannte Weihnachtsmarkt Deutschlands“.[1][2] Seit 2009 heißt er offiziell Bautzener Wenzelsmarkt (Budyske Wjacławske wiki). Bei einer Befragung sprachen sich 62 Prozent der auf dem Markt vertretenen Händler für diesen Namen aus. 2017 findet der nach offizieller Zählung 634. Bautzener Wenzelsmarkt statt.

Die Tradition des Bautzener Weihnachtsmarktes lässt sich bis zum Jahr 1384 zurückverfolgen, als König Wenzel der Stadt das Recht zur Abhaltung eines freien Fleischmarktes in der Vorweihnachtszeit verlieh.[3] Die Fleischer waren in Bautzen eine der mächtigsten Zünfte, deren Status nach den niedergeschlagenen Handwerkeraufständen 1400 und 1408 in Bautzen, an denen sie sich nicht beteiligten, sogar noch zunahm. 1505 wurde in Verordnungen sogar festgeschrieben, dass kein anderer Ort in der Oberlausitz einen derartigen Markt abhalten durfte. Im Laufe der Zeit gesellten sich zu den Erzeugnissen der Fleischer immer mehr Produkte des täglichen Bedarfs und so findet man heute einen klassischen Weihnachtsmarkt vor.

Händler und Gastronomen präsentieren auf dem Weihnachtsmarkt ihre Waren. Kulturelle Veranstaltungen wie der Stollenanschnitt des mehrere Meter langen Stollens, Bläserkonzerte und Liedersingen finden in der Vorweihnachtszeit statt.

Der Weihnachtsmarkt findet auf dem Kornmarkt am Reichenturm, der Reichenstraße und dem Hauptmarkt statt.

 

Quelle: Wikipedia

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